Autor: Martina Borger
Kategorie: Roman
Erscheinungsjahr: 2020

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Der Klappentext:

Job und Kind unter einem Hut – die alleinerziehende Sina jongliert damit seit Jahren. Seit kurzem wird sie von ihrem neuen Partner Torsten dabei unterstützt. Und sie haben Ellen, Ende sechzig, die sich für Nachhaltigkeit einsetzt und das hat, was sich Sinas Sohn Elvis so wünscht: Zeit, Geduld – und einen Hund. Doch dann widerfährt dem sensiblen Jungen etwas Schlimmes. Da er sein Geheimnis nicht preisgibt, spinnt sich ein fatales Netz aus Gerüchten um die kleine Patchworkfamilie.

Meine Meinung:

Die Bücher von Martina Borger und ihrer Mitautorin Maria Elisabeth Straub waren bereits allerbeste, literarische Kleinode. Deshalb habe ich sofort nach dem Diogenes-Buch gegriffen, als ich den Namen Martina Borger las. „Wir holen alles nach“ ist ein Roman für 1. alle jenseits der 60, da frau/man sich sehr gut mit Ellen identifizieren kann. Ellen, ein bisschen abgeklärt, engagiert und agil, nimmt sich Zeit für ihre Nachhilfeschüler und übernimmt sogar, nach einigem Zaudern, die Tagesmutter-Stelle bei einem der Kinder, Elvis. 2. alle in der Lebensmitte, die wegen Kind und Job mit vielen Überstunden ins Rotieren geraten und nicht wissen, wie sie alles unter einen Hut bringen sollen. 3. alle anderen, die Diogenes Bücher lieben, gerne Martina Borger lesen, oder sie kennenlernen wollen. Job und Kind unter einen Hut: So weit, so normal, wenn da nicht die unübersehbaren blauen Flecken an Elvis Armen und Beinen wären. Soll Ellen sich hier einmischen? Was muss, was soll, was kann sie tun? Dieser Gewissenskonflikt kann jede und jeden betreffen.
Ulrike Sowa