Autor: Kate Penrose
Kategorie: Krimi
Erscheinungsjahr: 2019

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Der Klappentext:

Türkisblaues Meer, sattgelbe Ginsterbüsche, majestätische Klippen – doch die Idylle auf den Scilly-Inseln vor Cornwall trügt … Der erste Fall für den charismatischen Ermittler Ben Kitto Detective Inspector Ben Kitto wollte bei seiner Rückkehr auf die Scilly-Inseln vor Cornwall eigentlich nur eines: zur Ruhe kommen. Seinem Onkel beim Bootsbau helfen, sich vom Inselwind den Kopf freipusten und London hinter sich lassen. Soweit der Plan. Doch bereits bei der Ankunft auf seiner Heimatinsel Bryher wird die 16-jährige Laura Trescothick vermisst und kurz darauf ermordet aufgefunden. Ben meldet sich freiwillig, die Ermittlungen zu übernehmen, aber bald hat er mehr Verdächtige, als ihm lieb ist. Darunter auch Menschen, die er sein Leben lang kennt und die ihm viel bedeuten. Denn in der kleinen Inselgemeinschaft auf Bryher gibt es dunkle Geheimnisse. Und der Täter kann jederzeit erneut zuschlagen.

Meine Meinung:

Wer einen super-schnellen spannenden Krimi voller Wendungen erwartet, der ist hier falsch. Doch wer beschauliche Kriminalgeschichten mit authentischen Charakteren mag, dem wird „Nachts schweigt das Meer“ gefallen. Die Charaktere und das Setting sind authentisch und sympathisch. Allen voran Inspector Ben Kitto, der etwas rau und zurückhaltend wirkt und doch einen sehr weichen Kern unter seine harten Schale hat. Er hat halt, ein großes Päckchen zu tragen, wie so mancher andere Ermittler auch. Die Anderen sind ebenso sympathisch wie lebensnah, wenn auch so manches Klischee eines typischen Inselbewohners hier und da erfüllt wird. Der Fall schleppt sich lange Zeit so dahin, weil man mit Ben Kitto auf seiner Insel unterwegs ist, in seine Kindheit und Vergangenheit eintaucht, ohne dass sich bei den Ermittlungen so recht etwas tut. Und so gibt es jede Menge Lokalkolorit, aber kein Tempo und Wendungen. Alles in allem ist dies ein netter erster Fall, doch trotz tollen Charaktere und nettem Setting werde ich wohl keinen weiteren Fall dieses Ermittlers lesen! (Weiter unten lesen Sie den Buchtipp von mir, der einen etwas anderen Eindruck vermittelt. Wie gut, dass die Geschmäcker (auch bei Krimi-Liebhaberinnen) verschieden sind. Ulrike Sowa)
Trudi Hoefert-Wendrich