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Autor: Ian McEwan
Kategorie: Romane
Erscheinungsjahr: 2019

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Der Klappentext:

Sind Maschinen die besseren Menschen, die besseren Liebhaber, die besseren Freunde? Charlie ist ein sympathischer Lebenskünstler Anfang 30. Miranda eine clevere Studentin, die mit einem dunklen Geheimnis leben muss. Sie verlieben sich, gerade als Charlie seinen ‚Adam‘ geliefert bekommt, einen der ersten lebensechten Androiden. In ihrer Liebesgeschichte gibt es also von Anfang an einen Dritten: Adam. Kann eine Maschine denken, leiden, lieben? Adams Gefühle und seine moralischen Prinzipien bringen Charlie und Miranda in ungeahnte – und verhängnisvolle – Situationen.

Meine Meinung:

Ian McEwan schreibt meisterhafte Bücher, so auch Maschinen wie ich. Charlie kauft sich von seinem ererbten Geld (mit so viel Geld hätte er auch leicht ein Haus kaufen können) einen Androiden, Adam, mit dessen Hilfe er seine Nachbarin Miranda erobern will. Der Deal glückt, nur wirft Adam selbst ein Auge auf Miranda. Es ist eine meisterhaft (das Wort hatte ich schon, aber mir fällt kein passenderes ein) erzählte Geschichte, die McEwan in das Jahr 1983 verlegt. Manche Ereignisse spielen sich erst viel später ab, manches hat sich nie so ereignet, aber es gehört zum Roman wie die Dreiecksgeschichte, die sich hier entwickelt. Können Maschinen denken, fühlen, Schlüsse ziehen, moralische Maßstäbe anlegen? Manchmal erscheint das Buch ein wenig überfrachtet mit Ereignissen, Daten und Fakten, aber das schmälert keinesfalls die Lesefreude.
Ulrike Sowa
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