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Autor: Alex Pohl
Kategorie: Krimi und Thriller
Erscheinungsjahr: 2019

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Der Klappentext:

Die Welt des Verbrechens beginnt vor deiner Haustür … Winter in Leipzig, die Stadt erstarrt in Eiseskälte. In einem Auto am Elster-Saale-Kanal wird die steifgefrorene Leiche eines Anwalts gefunden. Was für die smarte Kommissarin Hanna Seiler und ihren starrköpfigen Kollegen Milo Novic zunächst nach einem Routine-Mordfall aussieht, entpuppt sich rasch als ein Dickicht krimineller Verstrickungen: Im Besitz des Toten finden sie skandalträchtiges Material, darunter das Foto eines minderjährigen Mädchens, das seit einer Woche vermisst wird. Während die Stadt im Schnee versinkt, müssen die Ermittler eine düstere Welt betreten, in der schon die Jüngsten gefährliche Spiele treiben …

Meine Meinung:

Eisige Tage von Alex Pohl Ich bin sehr gut in die Geschichte gekommen. Der Schreibstil gut und flüssig geschrieben. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt und passen sehr gut in die Geschichte. Besonders hat mir die gute Spannung gefallen. Die von Anfang bis zum Schluss besteht. So dass ich das Buch nur kaum aus den Händen legen konnte. Die Story spielt in Leipzig, kurz vor Weihnachten. Es wir eine Leiche gefunden und es stellt sich heraus, dass es kein natürlicher Tod war. Mit »Eisige Tage« legt Axel Pohl einen rasanten, spannungsreichen und an einigen Stellen auch ziemlich brutalen blutigen Kriminalroman vor. Verschwundene Kinder und eine mögliche Spur ihres Verbleibs sind ein interessantes (obwohl bei dem Thema das Wort unpassend ist) Thema. Es ist auch erschreckend, wie skrupellos, ja gefühlskalt, Menschen sein können. Sie gehen über Gefühle hinweg, wie andere über Steine auf einem Feldweg. Ein Leben ist oftmals nicht viel wert, aus dem Krieg kennt man das, aber auch hier, kurz vor der Haustür? Eigentlich unvorstellbar, doch auch die Mitglieder des NSU konnten morden, warum dann keine Mafia hier?! Mit Hanna Seiler und Milo Novic kommt ein ungleiches Ermittlerpaar ins Spiel. Jeder hat sein Päckchen zu tragen. Hanna, alleinerziehend, immer das Gefühl zu wenig Zeit für ihren Sohn zu haben und erfolgreich im Beruf sein zu müssen und Milo mit seinen Eigenheiten, seiner schroffen Art. Doch, wenn man erfährt, wie es ihm als Kind zu Zeiten der Jugoslawienkriege ergangen ist, ist sein Verhalten auch als eine Art Eigenschutz zu verstehen. An manchen Stellen hat mir bisschen das gemeinsame Ermitteln gefehlt, das kam mir zu kurz. Ich erhoffe mir hier aber eine Reihe um beide Ermittler und eine Entwicklung.
Trudi Hoefert-Wendrich
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